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Nach seiner Teilnahme an der großen Ausstellung Berlin-Tokio/Tokio-Berlin in der Neuen Nationalgalerie ist der japanische Künstler Shimabuku erstmals in Deutschland einem größeren Publikum bekannt geworden. Er kam nach Berlin als Gast des Berliner Künstlerprogramms und konnte aufgrund einer Gastprofessur an der Akademie der Künste in Braunschweig seine Zeit in Deutschland verlängern. Die daadgalerie stellt jetzt ein neues Werk, das im September 2006 für die Biennale von Liverpool entstanden ist, in einem ungewöhnlichen Kontext aus, der so von Shimabuku bestimmt wurde und deshalb die Mittel seiner künstlerischen Arbeit besonders anschaulich zum Ausdruck bringt: eine einwöchige Performance der Kommunikation.

Es wird ein Video gezeigt, das den Titel "Fish & Chips" trägt, das für Liverpool entstanden ist und damit auf eine typische britische Restauranttradition aufmerksam macht. Shimabuku hat dieses sprachliche Idiom zu einem humorvollen Bild umgesetzt. Um dies zu zeigen, verwandelt er die daadgalerie für eine Woche in einen Imbiss, respektive in eine Bar. Ein Neonschild macht auf diese "Gast-Stätte" aufmerksam, wo sich am Abend Gäste des Berliner Künstlerprogramms vorstellen werden.

Shimabuku war im Oktober 2006 zur Biennale von Sao Paulo eingeladen, wo er den aus Mexiko stammenden Damián Ortega, der ebenfalls Gast des Berliner Künstlerprogramms in Berlin ist, erstmals intensiver kennenlernte. Gemeinsam wurde dort die Idee entwickelt, der Hybridität des heutigen Kulturbetriebs, wie er durch Biennalen und deren internationale Künstlernomaden geprägt ist, durch ein Mixgetränk Ausdruck zu verleihen: Shimabuku und Ortega mixten sich einen Longdrink mit japanischem Sake und lateinamerikanischer Caipirinha zu "Sakepirinha", ein Getränk, das nun von beiden Künstlern an den Abenden in der daadgalerie zubereitet und ausgeschenkt wird.

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