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San José war nur eine Handvoll Lichter am Horizont –

Moderation: Nora Gomringer
Lesung der deutschen Fassungen:
Timo Berger
Luis Chaves‘ literarische Sprache ist schlicht und bewusst angelehnt an den Gestus des mündlichen Sprechens – hat es aber in sich und brilliert durch poetisch zugespitzte Bilder. In den meisten seiner Gedichte (Deutsch von Timo Berger) greift Luis Chaves auf Privates, Alltägliches und zugleich scheinbar Abgelegenes zurück: Er schreibt über Paare, die sich trennen, den Morgen nach einer Hochzeit, das Chaos nach dem eigenen Umzug mit Frau und Kindern. Doch sollte man sich vom Gestus des Beiläufigen, den seine Gedichte verströmen, nicht täuschen lassen: Das Anekdotische und vermeintlich Private erlangt bei ihm immer auch symbolischen Charakter und dadurch Allgemeingültigkeit. Die Gedichte der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer sind explizit als oratorische Performancekunst gestaltet (Michael Braun): Die Arbeiten der „Königin des Poetry Slam) (Jörg Tadeusz) können sehr konversationell sein, sehr direkt, sehr laut, sehr artifiziell – und sehr augenzwinkernd. Immer aber kommt es ihr darauf an, einem Text genau die Melodie zu geben, die er hatte, als er vor ihrem inneren Ohr erklang. Seit 2000 sind sieben Gedichtbände und eine Essaysammlung von Nora Gomringer erschienen. Beide Dichter lernten sich 2015 in Bremen beim Festival „Poetry on the Road“ kennen – und schätzen.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Kooperation mit dem Instituto Cervantes

Foto : © Mariajosé Gavilán.

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