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László Végel liest aus dem "Bastardroman",
Moderation: Mirko Schwanitz
László Végel liest aus der "Einführung in den Bastardroman" und aus seinem Kriegstagebuch "Exterritorium".

László Végel, geboren 1941, lebt in Novi Sad, einer multikulturellen "Stadt am Rand". Er ist ein "heimatloser Lokalpatriot", Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien und wie Danilo Kiš, Aleksandar Tišma oder Ottó Tolnai einer der großen Autoren der Wojwodina.

Die Stigmatisierung von Kindheit an, "die Erfahrung der Vereinzelung und des Außenstehens, das Drama des Identitätsbewußtseins", den Kampf des "aus dem (National-)Staat ausgeschlossenen Individuums" hat László Végel zu seinem literarischen Thema gemacht – und dabei immer auch über existentielle Erfahrungen des allein auf die Bühne des Lebens gestellten modernen Menschen geschrieben.

László Végel arbeitete als Redakteur der (ungarischen) Monatszeitschrift "Új Symposion", als Dramaturg beim Fernsehsender von Novi Sad und im Volkstheater von Subotica. Seinen ersten Roman veröffentlichte Végel 1967: Die "Memoiren eines Zuhälters" waren, so Péter Esterházy, "ein Meilenstein für die moderne ungarische Literatur". Seitdem erschienen auf ungarisch und serbisch sechs Romane, mehrere mit Preisen bedachte Essaybände sowie Theaterstücke. Zahlreiche Erzählungen und Essays liegen auch auf deutsch vor (u.a. in Sinn und Form sowie bei Matthes & Seitz Berlin). Das essayistische Kriegstagebuch "Exterritorium" erhielt 2003 in Ungarn die Auszeichnung "Buch des Jahres".

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