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Künstlerischer Dialog zwischen Live-Musikern und der Arktis
Konzert
Mitwirkende:
Quiet Music Ensemble (QME)
Dan Bodwell: Kontrabass
Ilse De Ziah: Eello
John Godfrey: elektrische Gitarre
Seán MacErlaine: Klarinette
Roddy O'Keeffe: Posaune
Karen Power: Elektronik

Karen Power verbrachte im Kontext des künstlerischen Projektes „The Arctic Circle Residency“ intensive Wochen in der Arktis. Stark beeindruckt von der besonderen Akustik dieser nordischen Weltregion nahm sie ein Meer von Klängen auf, präparierte Eisblöcke mit Mikrophonen oder ließ Hydrophone ins Wasser sinken, um Geräusche unter dem Eis aufzunehmen. Diese Aufnahmen dienen in dem Konzert als aurale Partitur für die Live-Musiker, die den räumlich projizierten Field Recordings mit akustischen Instrumentalklängen begegnen. Die Hörer werden mit auf eine Reise durch reale und aus der Erinnerung nachgebildete arktische Klanglandschaften genommen. Das Stück reflektiert in seiner dialogischen und meandernden Form das Verhältnis zwischen Mensch und Eis.
Die Verflechtung von Instrumentalklängen und Alltagsgeräuschen sowie von akustischen Instrumenten und elektroakustischen Elementen bildet das künstlerische Zentrum von Karen Powers Schaffen. Sie untersucht dabei nicht nur die Gemeinsamkeiten und Eigenheiten instrumentaler und elektroakustischer Musik, sondern zielt vielmehr auf integrative Strategien, die die unterschiedlichen Potenziale anerkennen und in der kompositorischen Arbeit zusammenführen.

Die Komponistin, Klangkünstlerin und Improvisatorin Karen Power (Irland) ist 2015 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Das Quiet Music Ensemble kommt wie Karen Power aus Cork in Irland.

Eintritt frei

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Öffnungszeiten
Di—So 12—19h
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