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Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3
Abb. 4
Abb. 5
Abb. 6
"Der Himmel über Berlin" inspiriert nicht nur Bildende Künstler, Musiker und Literaten, sondern auch immer wieder Filmemacher aus aller Welt → Abb. 1. Branchenereignisse wie die "Internationalen Filmfestspiele Berlin", die Ansiedlung vieler Produktionsfirmen, zahlreiche Programmkinos und nicht zuletzt das große Netzwerk Filmschaffender machen Berlin zur attraktiven Filmmetropole. In der Sparte Film sind folglich die Präsentation und Vermittlung die Hauptanliegen des Berliner Künstlerprogramms: Den Gästen wird die Möglichkeit geboten, Kontakte herzustellen, ihre Filme zu zeigen und vor allem auch Filme und Drehbücher zu konzipieren, die im günstigen Falle später mit Fremdmitteln in Berlin realisiert werden können. István Szabós "Mephisto" und Otar Iosselianis "Schmetterlingsjagd" → Abb. 2 wären ohne die Berlin-Aufenthalte nicht zustande gekommen.

In der streng kommerzialisierten Filmwelt sind Experimental- und Avantgardefilme auf öffentliche Mittel angewiesen. In den 80er Jahren war dieser Bereich Schwerpunkt des Programms u. a. mit Einladungen an die Trendsetter aus USA – Paul Sharits, Ken Jacobs, Ernie Gehr und Ken Kobland. Hinzu kamen Dokumentar- und Spielfilme: Andrej Tarkowskij und Jim Jarmusch nutzten Berlin als Basis für ihre Filmarbeiten.

Doch Berlin ist nicht nur Basis, sondern auch Inspirationsquelle für die Filmemacher: Sie setzen sich mit der jüngsten Geschichte, Gesellschaft und Kultur sowie den politischen Verhältnissen auseinander. Die veränderte Situation nach 1989 in Deutschland animierte Shelly Silver zu ihrem Video "Former East/Former West" → Abb. 3, in dem sie in Interviews den neuesten Entwicklungen nachgeht. Jennie Livingston filmte ihre Eindrücke in Gesprächen mit Berlinern, und Patrick Keiller konzipierte einen Film im Grenzgebiet zwischen Polen und Deutschland.

Filme der Gäste im Berliner Künstlerprogramm werden bei den großen internationalen Festivals von Cannes (Chen Kaige, István Szabó, Teresa Villaverde), Venedig (Otar Iosseliani) und Berlin (Jon Jost, Jim Jarmusch) vorgestellt. An der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und im Kino Arsenal bieten viele der Gäste Seminare an, deren Themen die eigenen Arbeiten und die Situation des Films in ihrem Heimatland sind. Gábor Bódy schlug mit seinem Hauptwerk, dem Kultfilm "Narziß und Psyche", eine Brücke zwischen der Avantgarde West- und Osteuropas und baute in Berlin sein Videomagazin "Infermental" auf.

Veranstaltungsreihen der Filmsparte konzentrieren sich auf ausgewählte Regionen und Themen: "Filme aus USA" zeigte Werke von Ken Kobland, Ken Jacobs, Shelly Silver, Dan Eisenberg → Abb. 4, Rafal Zielinski und Paul Budnitz; in der Reihe "Das Auge des Wirbelsturms" liefen Filme um und über Berlin aus drei Jahrzehnten; Retrospektiven würdigen das filmische Werk ehemaliger Gäste des Berliner Künstlerprogramms.

DAAD Kurzfilmpreis bei der Berlinale
Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin – der Berlinale – wurde 2006 erstmals der DAAD Kurzfilmpreis verliehen.

Der Preis unterstreicht die langjährige Kooperation mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin und besteht aus einem dreimonatigen Stipendium in Berlin für den Regisseur bzw. die Regisseurin durch das Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Der DAAD Kurzfilmpreis 2006 ging an die israelische Filmemacherin Rony Sasson für ihren Film "Barburot" (Swanettes, 16mm, 15 min, Hebräisch) → Abb. 5.

Auch im Jahr 2007 hat die Internationale Kurzfilmjury einen Film aus dem Kurzfilmwettbewerb ausgezeichnet. Der DAAD Kurzfilmpreis 2007 geht an den türkischen Filmemacher Nesimi Yetik für seinen Film "Annem Sinema Öğreniyor" (My Mother Learns Cinema, 2006, 35mm, 3 min, Türkisch) → Abb. 6.

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