Name
Clara Maïda
Land
Frankreich
Clara Maïda, geb. 1963 in Saint Malo, lebt in Paris.

Clara Maïda, Komponistin, studierte Psychologie und Musik and der CNR in Nizza, Marseille und am Cefedem-Sud in Aubagne. Sie erhielt den ersten Preis für Komposition und Klavier in Anne Queffelecs Klasse sowie das Diplom zur Klavierlehrtätigkeit.

1992–99 absolvierte sie Kompositionskurse bei Tristan Murail, Gérard Grisey, Philippe Manoury, Helmut Lachenmann, Marco Stroppa, George Benjamin, Magnus Lindberg, Harrison Birtwhistle, Klaus Huber, Nishikant Barodekar bei dem Acanthes Centre und CNSMDP (Paris Musikakademie).

Sie bekam verschiedene Preise und Stipendien (Akademie der Künste in Berlin, Berliner Künstlerprogramm des DAAD), eine Ehrenerwähnung am Prix Ars Electronica (Österreich, 2007), den zweiten Preis am Salvatore Martirano Memorial (USA, 2003) und den Pädagogische SACEM Preis (1996), Aufträge vom französischen Kulturministerium, der Akademie der Künste in Berlin, Nationalen Orchester Lyon, GMEM in Marseille, Accroche Note und Proxima Centauri Ensembles.

Ihre Stücke wurden von bekannten Ensembles vorgeführt (Arditti String Quartet Nationales Orchester Lyon, Ensemble Orchestral Contemporain, Accroche Note, 2e2m, Alternance, Proxima Centauri Ensembles, Kammerensemble Neue Musik Berlin,...) während verschiedener Festspiele (Musica festival, Strasbourg, Novart festival, Bordeaux, Les Musiques Festival Marseille, Akademie der Künste Berlin, French May Festival, Hong Kong, Sound One Festival, USA, Croisements Festival, Shangaï, Opera of Rouen, Auditorium of Lyon, CDMC Festival Territoires Polychromes, Paris, ...).

Als Grundlage von Clara Maïdas Musik dienen u.a. Schallaufzeichungen, die sowohl in elektroakustischer Bearbeitung in die Werke eingehen als auch in Form von instrumentalen Ausarbeitungen auf der Basis minutiöser akustischer Analysen. Ihr Berliner Projekt „Shel(l)ter“ bezieht sich auf die unterirdischen Räume unter dem Museum „The Story of Berlin“. Auf Grundlage der Klangatmosphäre dieser Räumlichkeiten sollen ein Ensemblewerk und eine Klanginstallation entstehen.


Tonträger:

"Anania Iniji" für Sopran, Klavier, Schlagzeug und Elektronik auf CD GMEM EI15 (2002).

Publications:

Cahiers bleus journal no. 13 (acts of the colloquium of Henri Michaux, International Cultural Centre in Cerisy-la-Salle, Normandy). Herausgegeben als Artikel ihres Stückes Instants-Passages (zum Text von Henri Michaux), 2000.

Filigranes journal no. 6, "Music and unconscious" (Music-Aesthetics-Sciences-Society). Herausgegeben als Artikel ... ça écrit ça écrit ça écrit ça..., 2007.