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Paul DeMarinis, geboren 1948 in Cleveland (Ohio), lebt in Stanford (Kalifornien). Ausbildung: Film (bei Paul Sharits), Komposition bei Robert Ashley. Seit 1976 Zusammenarbeit mit David Tudor und David Behrman (live-elektronische Musik, Gruppe „Composers Inside Electronics“), Lehrtätigkeit am Mills College. 1979–82 als Artist-in-Residence an der Wesleyan University (Middletown, Connecticut) und am Exploratorium (San Francisco). 1982–84 Tätigkeit als Videospiel-Programmierer (Firma „Atari“). 1988–97 Lehrtätigkeit am San Francisco Art Institute, 1994–97 Artist-in-Residence am Xerox PARC (Palo Alto, Kalifornien). 1996–2001 Zusammenarbeit mit der Merce Cunningham Dance Company. Seit 2000 Lehrtätigkeit (Associate Professor für Sound and Media) an der Stanford University.
Seit 1976 zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter 2006 die Goldene Nica des Prix Ars Electronica, Linz, in der Kategorie „Interaktive Kunst“ für die Arbeit The Messenger von 1998 (Neufassung 2005).

Als spielerisches Räsonnement zu den unausgesprochenen Vorstellungen und Träumen, die sich in technischen Artefakten und Mechanismen verkörpern, spekulieren DeMarinis’ Arbeiten über den Ursprung jener Metaphern, die sich solchen – oft obsoleten und archaisch anmutenden – Technologien eingeschrieben haben. Ihrem Nachleben in einer durch technische Medien bestimmten Gesellschaft spüren die Installationen und Performances auf phantasievolle Weise nach. So greift The Messenger frühe Ideen zur elektrischen Telegraphie in der Konstruktion entsprechender Apparaturen auf und koppelt sie direkt und in Echtzeit an das rezente Kommunikationsmedium Email.

In Berlin waren seine Arbeiten in jüngerer Zeit zu sehen u.a. im Medienkunsthaus Tesla (The Messenger, 2006), in der Akademie der Künste (Grind Snaxe Blind Apes (A Study for Pomeroy’s Tomb), 2006), in der singuhr – hoergalerie in parochial (Firebirds und Tongues of Fire, 2004) und bei der MaerzMusik 2003 (Rain Dance). 1996 wurde seine Arbeit Gray Matter im Rahmen der internationalen Klangkunstausstellung „sonambiente“ gezeigt.

Während seines Aufenthaltes als Gast des Berliner Künstlerprogramms plant Paul DeMarinis die Fertigstellung und Präsentation neuer Klangkunst-Projekte (u.a. Hypnica, Squakly Wheels und Weekends). Außerdem will er in Archiven und Museen neue Forschungen zu alten Klangvisualisierungstechniken betreiben und einen Werkkatalog zusammenstellen.


Homepage (mit Werkverzeichnis und bibliografischen und diskografischen Angaben):
www.stanford.edu/~demarini

Print
Homepage: Paul DeMarinis
Veröffentlichungen beim DAAD
Buried in Noise 2010
Veranstaltungen beim DAAD
Signals and Other Stains

Inventionen 2004

Klang - Raum - Medien

Buried in Noise: pneuma (2010). Dust (2009)

Buried in Noise

Gastprofessuren
curating connections
Künste & Medien
Artists in Residence am PIK