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wurde 1965 in Lissabon geboren, studierte Agrarwissenschaften und schrieb von 1985 bis 1991 Kurzgeschichten für die portugiesische Tageszeitung Diário de Noticias. 1992 war sein Erzählband A Casa do Film (dt. Das Haus am Rande des Dorfes) seine erste Buchveröffentlichung. 1994 legte er den Roman Breviário das Más Inclinaç?es (dt. Brevier der schlechten Gewohnheiten) vor, der in mehrere Sprachen (u.a. deutsch, holländisch, spanisch und italienisch) übersetzt wurde. 1997 folgte die Veröffentlichung seines zweiten Romans O Relógio do Cárcere, der im Herbst 2000 unter dem Titel Kerker der Engel im Elfenbein Verlag in deutscher Übersetzung erscheinen wird. Für diesen Roman erhielt er 1998 den spanischen Preis "Villa de Madrid".

Die Geschichten und Romane von José Riço Direitinho spielen in der dörflichen Welt abseits der Städte, im kargen Norden an der Grenze zu Galicien. Den für die Zeit nach der Revolution von 1974 für die portugiesische Literatur so typischen Themen - die tiefgreifenden politischen und sozialen Veränderungen der 70er Jahre und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, insbesondere der Erfahrung des Kolonialkrieges in Afrika, wie sie etwa das Werk von Lobo Antunes prägen - hat er den Rücken gekehrt, allerdings nicht, um vorwärts, sondern um noch weiter zurück zu schauen: Bei Direitinho geht es nicht mehr um Politik, sondern um Heiligenverehrung, wobei er sich als Liebhaber und Meister des Phantastischen zeigt.

Seit Juni 1999 ist Direitinho Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

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Veröffentlichungen auf Deutsch
Haus am Rande des Dorfes. Erzählungen, Elfenbein Verlag 1997
Brevier der schlechten Gewohnheiten. Roman, Hanser Verlag 1997
Kerker der Engel. Roman, Elfenbein Verlag, in Vorbereitung 2000
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