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1949 im ehemals ungarischen, heute rumänischen Klausenburg geboren, war nach dem Studium an der Musikakademie in Klausenburg als Musik- und Literaturredakteurin ungarischer Rundfunk-Sendungen tätig. In den 80er Jahren erhielt sie Ausreise-, teilweise auch Publikationsverbot. Von 1985 bis 1994 war sie Mitarbeiterin und Literaturredakteurin verschiedener Literatur- und Kulturzeitschriften in Klausenburg und Bukarest. Seit Anfang der 90er Jahre lebt sie in Budapest, seit 1991 ist sie Mitglied des Ungarischen Schriftstellerverbandes und des Redaktionsausschusses der Zeitschrift Jelenkor.

Zsófia Balla gehört einer ungarisch-jüdischen Minderheit an, deren Lebens-, Verfolgungs- und Todesgeschichte die Lyrikerin nachhaltig geprägt hat, wie auch die nationalkommunistische Diktatur und ethnische Unterdrückung unter Ceausescu ihre Spuren in ihrem Werk hinterlassen haben. Existentielle Lebensfragen im weitesten Sinne stehen daher im Mittelpunkt ihrer poetischen Erkundungen: Liebe und Haß, Heimat und Heimatlosigkeit, Illusion und Lethargie, Opportunismus und Aufbegehren, Philosophie und Kunst finden sich in ihren Gedichten und Prosastücken ebenso thematisiert wie die Unbegreiflichkeit des Holocaust, den die Großeltern in Auschwitz nicht überlebt haben.

Zsófia Balla hat seit 1968 dreizehn Lyrikbände veröffentlicht, acht davon in Rumänien und ab 1991 fünf in Ungarn. Unter dem Titel Schönes, trauriges Land ist 1998 in der edition suhrkamp eine Auswahl ihrer Gedichte auf deutsch erschienen. 1999 kam die viersprachige Gedichtsammlung Spirituoso heraus. Im gleichen Jahr begann sie ihren Aufenthalt als Gast des Berliner Künstlerprogramms. In Berlin beendete sie einen lyrischen Essay mit dem Titel Bertuka, Lebensgeschichte in Fragmenten.

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Werke in deutscher Übersetzung
Schönes, trauriges Land. Gedichte 1998
Spirituoso. Gedichte 1999
Bertuka, Lebensgeschichte in Fragmenten. Essay in Vorbereitung
Veröffentlichungen beim DAAD
Schwerkraft und Mitte 2001
Veranstaltungen beim DAAD
Lesung

Lesung

Lesung

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Künste & Medien
Artists in Residence am PIK