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Carlos Franz wurde 1959 als Kind chilenischer Diplomaten in Genf geboren. Er studierte Jura und Soziologie in Chile und lebte zeitweise in Argentinien, bevor er nach Chile zurückkehrte.

Seinen ersten Roman "Santiago cero" veröffentlichte er 1989. Bereits zwei Jahre zuvor hatte er mit dem Manuskript den ersten Preis bei einem lateinamerikanischen Literaturwettbewerb gewonnen. In der Begründung der Jury hieß es, "Santiago cero" sei ein Buch, "das intensiv durch die jüngere Geschichte Chiles geprägt" ist. Neben Romanen hat Franz auch mehrere Erzählungen veröffentlicht und für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften als Journalist und Kritiker gearbeitet. Zudem war er Professor für Literatur an der Georgetown University, Washington DC, und an der Universidad Diego Portales, Santiago de Chile.

Franz gehört der Schriftsteller-Bewegung Joven Narrativa Chilena (Junge chilenische Erzählkunst) an, deren Autoren mit durchkonstruierter Beobachtung, sparsamen Ausdrucksformen, ohne künstliche Sentimentalität oder Rhetorik dem Pathos in der Prosa begegnen. Trotz eines immer wieder auch düsteren Tons haben die Autoren der Joven Narrativa Chilena eine breite Leserschaft in Chile gefunden.

Sein Roman "El lugar donde estuvo el Paraiso" (1996; Wo einst das Paradies war, 1999), in dessen Zentrum eine dramatische Familiengeschichte vor dem eindrucksvollen Hintergrund des Amazonas steht, wurde mit dem Premio Planeta ausgezeichnet.

"Wenn es stimmt, dass Politik und Literatur nicht zu trennen sind, dann ist die Literatur meine Art politischen Handelns; oder genauer: Ich nehme mit dem Schreiben mein unveräußerliches Recht auf Protest in einem Bereich wahr, wo für Kompromisse kein Platz ist."

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Veröffentlichungen in deutscher Übersetzung
Wo einst das Paradies war. Aus dem Spanischen von Willy Zurbrüggen. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1999
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