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Geboren 1960 in Rio de Janeiro (Brasilien), lebt in New York City.
Musikalische Ausbildung (Gitarre, Komposition) an der Escola de Música da Universidade Federal do Rio de Janeiro (UFRJ) und bei Rodolfo Cesar in dessen Estúdio da Glória, dann in New York City an der Manhattan School of Music und 1992–98 an der Columbia University (bei Mario Davidowsky und Fred Lerdahl), außerdem am IRCAM (Paris) und bei Brian Ferneyhough). 1999–2010 Lehrtätigkeit an der Columbia University, außerdem 2010 an der Universidade Estadual Paulista (Unesp, São Paulo, Brasilien).
1995 gewann Arthur Kampela den Internationalen Gitarrenkompositionswettbewerb „Rodrigo Riera“ (Caracas, Venezuela), 1998 den Lamarque-Pons- Gitarrenkompositionswettbewerb (Montevideo, Uruguay). Er erhielt Auszeichnungen und Kompositionsaufträge u.a. von den New Yorker Philharmonikern, der Koussevitzky Foundation, der Fromm Music Foundation und der Rio Arte Foundation, außerdem Stipendien von der brasilianischen Regierung und der Columbia University, New York. Im Juni 2006 kam sein Stück Antropofagia für elektrische Gitarre und 16 Musiker bei den Weltmusiktagen in Stuttgart zur Uraufführung, im Dezember 2009 wurde in New York Macunaíma für großes Ensemble vom New York Philharmonic New Music Ensemble uraufgeführt.

Als Gitarrist gab Arthur Kampela der Spieltechnik seines Instruments wesentliche Impulse, die sich besonders in seinen „Percussion Studies“ niederschlagen. Er übertrug diese Techniken auch auf andere Instrumente, darunter die Bratsche. Kampelas solistische Bühnenpräsenz regte einen Kritiker an, den Auftritt als „ganz klar das Werk eines Verrückten, eines brasilianischen Verrückten“ zu bezeichnen. In seiner kompositorischen Arbeit bleibt Kampela dieser Haltung treu; seine Partituren strotzen vor Energie und quellen über von detailversessener Kleinarbeit. Stilistisch vermischt sich E mit U, Europa mit Lateinamerika, Afrika und dem Rest der Welt, akustisches Instrumentalspiel mit elektrischer Verstärkung, rhythmisch hochkomplexe Spielfiguren mit theatralischen Aktionen: „My music navigates between hybridism and complexity.“

Für seinen Aufenthalt in Berlin plant Kampela die Arbeit an einem großformatigen Werk für das Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo (OSESP). Seinen polystilistischen ästhetischen Ansatz folgend werden in dem als großes Spiel organisierten und als „multikultureller Klangclash“ angelegten Stück u.a. bewegliche Musikergruppen und Spieler von Instrumenten aus unterschiedlichen Musikkulturen zum Einsatz kommen.


Foto: Kai Bienert


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Infos unter:
www.kampela.com

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